02.12.2009 - Pressemitteilung
Kooperation mit den Eltern beim Thema Gesundheit besonders wichtig Kultusministerin Dorothea Henzler hat heute in Bensheim-Auerbach die Schlossbergschule mit dem Gesamtzertifikat Schule & Gesundheit als gesundheitsfördernde Schule ausgezeichnet. Sie können wirklich stolz sein auf das, was Sie mit dem Gesamtzertifikat erreicht haben, lobte Henzler die gesamte Schulgemeinde. Das Gesamtzertifikat Schule & Gesundheit sei kein Schulpreis für eine einmalige Leistung, sondern stehe für jahrelange und nachhaltige Anstrengungen. Die Schlossbergschule gehört nunmehr zu elf Schulen in Hessen, die dieses Gesamtzertifikat besitzen.
Seit 2001 setzt sich das Arbeitsfeld Schule & Gesundheit für vernünftige Ernährung und mehr Bewegung an hessischen Schulen ein. Mehr als 1100 Schulen haben sich auf den Weg zur gesundheitsfördernden Schulen gemacht. Unser Ziel ist, bis 2011 in allen hessischen Schulen Gesundheitsförderung und -prävention fest im Schulprogramm zu verankern, so Henzler. Deshalb habe man in Hessen die Gesundheitsförderung fest im Prozess der Qualitätsentwicklung verankert. Die Teilzertifikate und das Gesamtzertifikat würden zum Beispiel als Qualitätskriterien bei der Schulinspektion anerkannt.
Die Schlossbergschule habe 2007 Teilzertifikate in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Umweltbildung, Sucht- und Gewaltprävention erworben. In allen diesen Teilbereichen entfaltete sie ein hohes Engagement. Als Beispiele nannte die Ministerin ein ausführliches Konzept zur Persönlichkeitsstärkung der Kinder, Wahrnehmungs- und Bewegungsschulung sowie regelmäßige Aktionen zur gesunden Ernährung, wie Klassenfrühstück, Müslitage oder Obstkörbe.
Die Kooperation mit den Eltern ist hierbei ganz besonders wichtig, betonte Henzler. Gesundheit als Unterrichtsthema sei nichts, was man einfach auswendig lernen und reproduzieren könne. Vielmehr müssten die Inhalte verinnerlicht, gelebt und vorgelebt werden. Gerade beim Thema Gesundheit muss die Erziehung zu Hause und in der Schule Hand in Hand gehen. Denn alle Anstrengungen in der Schule nützen wenig, wenn diese von den Eltern nicht unterstützt werden, sagte Henzler.
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