05.11.2009 - Pressemitteilung
Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar und die Gesamtschule am Gluckenstein in Bad Homburg sind die diesjährigen Gewinner der Nichtraucherwettbewerbe Rauchfreie Klasse und Be smart dont start. Prämiert wurden außerdem acht Schulklassen aus ganz Hessen, die sich über die Wettbewerbsteilnahme hinaus kreativ mit dem Thema Nichtrauchen auseinandergesetzt haben. Ich möchte allen Schülerinnen und Schülern zu ihrer wirklich prima Leistung bei den schulischen Nichtraucherwettbewerben gratulieren, erklärte Dr. Beate Zelazny, Leiterin des Programms Schule und Gesundheit des Hessischen Kultusministeriums, anlässlich der heutigen Preisverleihung in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden. Nachhaltigkeit war in diesem Jahr für die Preisvergabe ein entscheidendes Kriterium. Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule hat den Wettbewerb Rauchfreie Klasse selbst entwickelt, im Januar 2001 an 22 eigenen Klassen erprobt, und nimmt seitdem ununterbrochen teil. Die Gesamtschule am Gluckenstein beteiligt sich am internationalen Be smart- don't start-Wettbewerb seit dem Schuljahr 1999/2000 jährlich mit vier bis fünf Klassen.
Die AOK Hessen finanziert beide Wettbewerbe mit insgesamt 20.000 Euro. Darin enthalten sind die Hauptpreise für die erfolgreichsten Klassen. Christian Manasek, verantwortlich für den Präventionsbereich bei der AOK Hessen, ist vom Sinn beider Projekte überzeugt: Wir brau-chen Jugendliche, die sich für ihre eigene Gesundheit und die anderer einsetzen, handlungs-kompetent sind und eine Vorbildfunktion einnehmen. Den AOK-Experten freute besonders, dass die erfolgreichsten Schulen über alle Schultypen - Haupt-, Realschule und Gymnasium - verteilt sind. Hier wird auf eindrucksvolle Weise demonstriert, dass durchdachte Gesundheits-förderung überall dort besonders gut funktionieren kann, wo motivierte Schülerinnen und Schü-ler mitmachen, so Manasek.
Hessenweit hätten rund 950 Klassen mit mehr als 20.000 Schülerinnen und Schülern jeden Schultyps an den Wettbewerben teilgenommen. Die Teilnahme an einem Nichtraucherwett-bewerb senkt die Wahrscheinlichkeit für einen Einstieg ins Rauchen. Eine wiederholte Teil-nahme, und dafür werden die Hauptpreisträgerschulen ja heute vor allem ausgezeichnet, hat einen noch einmal deutlich höheren Effekt. Selbst wenn im Einzelfall nicht gelingt, eine le-benslange Abstinenz vom Rauchen zu erreichen, wurde doch durch den Wettbewerb das Ein-stiegsalter erhöht, so Zelazny.
Die enorme Teilnehmerzahl zeige, dass das Thema Gesundheit und die Teilnahme an Nichtrau-cher-Kampagnen auf großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern treffe. Dies und die Tatsache, dass wir hierzu heute wieder eine feierlich Preisverleihung begehen, führt mich zum Dank an all die Lehrkräfte, die die Wettbewerbe vor Ort begleiten, die die Gesundheitsförde-rung in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium an den Schulen aktiv voranbringen. Dar-über hinaus gelten mein Dank und meine Anerkennung der AOK, die den Wettbewerb auch dieses Jahr wieder mit großem Engagement unterstützt hat sowie Herrn Hubert Hecker, der den Hessenwettbewerb Rauchfreie Klasse ins Leben gerufen hat und dem Institut für Therapiefor-schung in Kiel, das den europaweiten Wettbewerb Be smart dont start begleitet, betonte Dr. Beate Zelazny.
Wie in den Vorjahren haben hessische Schulen auch im Schujahr 2009/2010 die Wahl zwi-schen zwei Wettbewerben. Auf hessischer Ebene wird der Wettbewerb Rauchfreie Klasse zum 9. Mal an den Start gehen. Der internationale Wettbewerb Be smart don't start wird zum 13. Mal vom Institut für Therapieforschung in Kiel ausgerichtet.
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