16.12.2009 - Pressemitteilung
Kultusministerin Dorothea Henzler lobt die Schulen für reibungslosen Ablauf Die Zentralen Abschlussarbeiten in den Bildungsgängen Haupt- und Realschule für das Schuljahr 2008/2009 sind fertig ausgewertet. Für die reibungslose Durchführung gebührt vor allem den Schulen ein großes Lob, sagte Kultusministerin Dorothea Henzler heute in Wiesbaden. Die zentralen Abschlussarbeiten wurden im Schuljahr 2008/09 zum sechsten Mal durchgeführt. An den landesweiten Abschlussprüfungen haben sich im Bildungsgang Realschule rund 21.800 Schülerinnen und Schüler, im Bildungsgang Hauptschule rund 12.400 Schülerinnen und Schüler beteiligt.
Aufgrund eines veränderten Erfassungssystems wurden in diesem Jahr erstmals die tatsächlichen Noten aller Schülerinnen und Schüler erfasst. Dadurch wurde es möglich, die Durchschnittsnoten genau zu berechnen.
Im Bildungsgang Hauptschule haben die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch die Durchschnittsnote 3,09 erzielt, in Mathematik die Durchschnittsnote 3,34 und in Englisch die Durchschnittsnote 2,88. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Englisch im Bildungsgang Hauptschule nur von Schülerinnen und Schülern geschrieben wird, die einen qualifizierenden Hauptschulabschluss anstreben. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Durchschnittsnote in Mathematik um 0,36 verbessert. Im Fach Deutsch hat sich die Durchschnittsnote um 0,39 verschlechtert, im Fach Englisch um 0,18.
Im Bildungsgang Realschule haben die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch die Durchschnittsnote 2,93 erzielt, in Mathematik die Durchschnittsnote 3,48 und in Englisch die Durchschnittsnote 2,98. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Durchschnittsnote in Deutsch um 0,7 verbessert. Im Fach Mathematik hat sich die Durchschnittsnote um 0,18 verschlechtert, im Fach Englisch um 0,13.
Die Schwankungen in beiden Bildungsgängen entsprechen den Schwankungen, die normalerweise bei Klassenarbeiten auftreten.
Die Ergebnisse sprechen für eine relative Konstanz im Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler, so Henzler. Dennoch werden wir die Ergebnisse nicht einfach für sich stehen lassen, sondern zum Anlass nehmen, weiter an Verbesserungen des hessischen Schulsystems zu arbeiten. In den unmittelbar nach den Abschlussarbeiten in den Staatlichen Schulämtern durchgeführten Korrekturbesprechungen haben die Lehrkräfte Anregungen zusammengestellt, die von den Facharbeitsgruppen beim Erstellen künftiger Arbeiten berücksichtigt werden.
Die Aufgabenstellungen wurden von Facharbeitsgruppen aus Lehrkräften verschiedener Schulformen und aus unterschiedlichen Regionen entwickelt. Es gab mehrere Durchgänge zur inhaltlichen und formalen Überprüfung. Inhaltlich orientierten sich die Arbeiten an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) und den Abschlussprofilen der Hessischen Lehrpläne sowie in den Fremdsprachen am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Alle Arbeiten hatten neben einem Pflichtteil auch einen Wahlteil.
Die Auswertung der zentralen Haupt- und Realschulabschlussarbeiten kann ab sofort im Internet unter http://zap.schule.hessen.de eingesehen werden. Hier sind auch die Ergebnisse aus den Vorjahren sowie regionale Unterschiede einsehbar.
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